24. Dezember – oh du stiller Tannenbaum (ba-ra-pa-pa-pam!)

Posted On Dezember 24, 2008

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Now that is what I call a door opening!

Ich halte mich kurz und überlasse nachher das Feld der U-Röhre: Lucy und ich wünschen Euch dreien herzlich alles Gute für die Weihnachtstage – merry Christmas and a happy New Year! Hoffentlich sehen wir uns bald. (Daten-Vorschläge folgen so bald wie möglich…)

Und jetzt: enjoy!

22. Dezember – Wah, wah, wah, wah…

Posted On Dezember 23, 2008

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Wo ist denn der 22. Dezember geblieben? Ist er hier dr- AAAAAH!!!!

Asche auf mein Haupt, Kalkstein auf meine Schultern, Oregano-Salbei-Paste auf meine Kniekehlen… WordPress hat es für richtig befunden, jeglichen Eintrag zum 22. Dezember kommentarlos zu schlucken. Dabei war der Eintrag besonders schön, kulturell und überhaupt.

Zum einen war da Omar Sharifs Schnurrbart, Balalaikas und Julie Christie im Kornfeld – in 1965 wurde am 22. Dezember Dr Schiwago uraufgeführt:

Dann hatten wir Sir Simon Rattle und seine Philharmoniker mit Debussys L’Après-Midi d’un Faune, 114 Jahre (und einen Tag) alt:

Das Herzstück des verschollenen Blog-Kalendereintrags aber war ein Blick zurück in die Glanzzeiten des Disco, zur Feier des Geburtstages des Zwillingspaars Maurice und Robin Gibb. Die Lyrics muss man sich auf der Zunge zergehen lassen – und dann den Mund mit Javel-Wasser ausspülen:

Well, you can tell by the way I use my walk,
I’m a woman’s man: no time to talk.
Music loud and women warm, I’ve been kicked around
since I was born.
And now it’s all right. It’s OK.
And you may look the other way.

Wie Franz so schön sagen würde: Sheer fuckin’ poetry.

23. Dezember – Pale ashes of the House of Lancaster! (And a chopped-off ear…)

Gefunden auf BBC (da weiss der britische Steuerzahler, wofür seine Pounds gebraucht werden...)

Noch ein Tag bis Weihnachten… Bis dahin etwas für’s Ohr – denn am 23. Dezember 1929 wurde Chet Baker geboren. Deshalb auch der eher seltsame Titel dieses Kalendereintrags:

Rings a bell, doesn’t it?

Wenn wir schon beim Thema „Ohren“ sind: vor 120 Jahren fand Vincent van Gogh, dass es eine tolle vorweihnachtliche Idee wäre, sein Ohr abzuschneiden und dieses später einer Prostituierten zu überreichen. Mögliche Erklärungen gäbe es ein paar:

  1. „Tut mir Leid, Schnucki, ich habe gerade kein Geld. Wie wär’s mit meinem Ohrläppchen? Wenn Du es in ein paar Jahren auf eBay verschacherst, solltest Du eine rechte Summe dafür bekommen… Was liegt bei Dir für ein halbes Ohr drin?“
  2. Auch für begnadete Maler ist es manchmal schwierig, vor Ladenschluss ein geeignetes Weihnachtsgeschenk einzukaufen. What do you give the hooker who has everything?
  3. Fifi die Kourtisane von Eindhoven war dafür bekannt, während dem Schäferstündchen aus Shakespeares Julius Cäsar zu zitieren: „Freunde, Römer, Mitbürger, leiht mir Euer Ohr!“

Auch wenn van Goghs schrulliger Einfall bei Fifi wahrscheinlich nicht gerade für wohlige vorweihnachtliche Gefühle gesorgt hat, so wäre uns ohne Vincents Ausrutscher mit dem Rasiermesser folgende geschmackvolle Geschenkidee erspart geblieben:

21. Dezember – The 39 Steps

It's art... but is it a door?

Heute haben wir die Wahl zwischen zwei zentralen Geschehnissen der Kulturgeschichte des westlichen Abendlandes. Einerseits war heute vor vierzig Jahren die Uraufführung der Oper Hilfe, Hilfe, die Globolinks von Gian Carlo Menotti (nein, kein Witz…).

Endlich mal eine Oper ohne sterbende Frauen, die stundenlang mit einem Dolch in der Brust singen...

Zum anderen ist heute der 83. Geburtstag von Sergej Eisensteins Panzerkreuzer Potemkin. (Ibsens Puppenhaus ignorieren wir, weil es sonst zu kompliziert und kulturlastig wird…) Zu diesem Anlass also ein kleiner Film (that’s as educational as this blog will ever get):

20. Dezember – Phooooone hooooome!

Posted On Dezember 20, 2008

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Abandon all hope...

Noch vier Tage… aber bis dann müssen wir noch etwas Weihnachtsstimmung machen. Und was ist weihnachtlicher als ein bisschen geschmackloser Nerd-Humor?

Übrigens lief am 20. Dezember 1982 E.T. – Der Ausserirdische in den deutschen Kinos an.

Und zum Abschluss, weil’s so schön ist:

19. Dezember – Die schützende Hand des Staates

Hmm...?

Da inzwischen klar ist, wer der Urheber dieses Adventskalenders ist, muss ich ja meine Identität nicht mehr verstecken… Deshalb mal wieder etwas zum Thema Computerspiele: am 19. Dezember 1984 wurde in Deutschland das erste „gewaltverherrlichende Spiel“ indiziert: River Raid. Zur Veranschaulichung:

Sind wir da dem deutschen Staat nicht zu Danke verpflichtet? Das heisst, wären wir Deutsche… in welchem Fall wir wahrscheinlich andere Probleme hätten als River Raid

18. Dezember – Now with extra Salieri!

Posted On Dezember 18, 2008

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Isauchnetürene?

Zwei Bemerkungen zum heutigen Tag. 1) Heute hat Onkel Joe Stalin Geburtstag. Zur Feier (?) des Tages ein Ausschnitt aus dem Klassiker der geschmackvollen Videospielkunst, Red Alert:

Und da behaupten manche, dass Computergames nicht Kunst sind…

2) Vor vielen, vielen Jahren wurde an diesem Tag irgend ein ziemlich in Vergessenheit geratenes Oratorium von Antonio Salieri uraufgeführt. Damit wir dem alten Toni gerecht werden, hier das Oratorium:

Mit persönlich aber wichtiger: über Weihnachten wird ab und zu Milos Formans Amadeus gezeigt. Lange nicht mehr gesehen? In dem Fall gibt’s nur eines: Film besorgen (oder von DVD-fanatischen Bekannten ausleihen (nudge nudge…), anschauen, geniessen.

In diesem Sinne:

17. Dezember – Ein Gastbeitrag reist um die Welt.

Posted On Dezember 17, 2008

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magentahu

Schlag auf Schlag folgen die ungeloofelijken Gastauftritte von Starbloggerin magenta von luckymagenta je eben genau die bladibla ihr wisst schon kreisch und so. Item.

«Am heutigen 17. Dezember begeht das Königreich Bhutan seinen Nationalfeiertag. Herzlichen Glückwunsch, liebes Bhutan!

Nun ist halt Bhutan nicht nur unser heutiges Geburtstagskind, sondern bekannterweise auch einer der isoliertesten Staaten auf unserem Erdenrund. Darum können wir Ihnen leider keine Livebilder von den heutigen landesweiten Feierlichkeiten zeigen.

Stattdessen präsentieren wir Ihnen hier dieses Bild eines ganz besonders formschönen Butangasbehälters. Man beachte auch die schicken Kacheln. Wir haben uns da also schon ein bisschen Mühe gegeben.

Bittesehr.»

butane

«Und wer nun doch noch etwas Äggschen haben muss, dem sei mit diesen bewegten Bildern zum heutigen 78. Geburtstag von Armin Mueller-Stahl gedient:»

16. Dezember – You’re my heart, you’re my soul, ZDF

Posted On Dezember 16, 2008

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Lego Dr Who!

Am 16. Dezember 2000 wurde die aller-aller-allerletzte ZDF-Hitparade ausgestrahlt. Was ging uns für deutsches Kulturgut abhanden, als das Programm abgesetzt wurde? (Warning: Some of the images in the video below may be shocking and distressing. We recommend that only those strong of mind and constitution click on „Play“.)

Es geht aber auch anders: eines der Geburtstagskinder am 16. Dezember ist Benny „Sequined Scorcher“ Andersson. Genau, DER Benny Andersson, Komponist von Klassikern wie:

Oder:

Oder dem Titelsong zu Bonde söker Fru (was eingedeutscht Bauer sucht Frau bedeutet):

Das gibt einem doch gleich wieder Hoffnung für die Zukunft des schwedischen Liederguts, eh?

15. Dezember – Chipmunks are evil

It's a Door, innit?

Auch der 15. Dezember ist wieder so ein Tag, an dem kaum etwas passiert ist, dass für einen Adventskalenderblog geeignet wäre. Kein türkisches Remake von Bohemian Rhapsody, kein Guitar Hero-Klassiker, der heute geschrieben worden wäre.

Dafür findet das Grauen kein Ende, wenn man Google nach Bildern zum 15. Dezember durchsucht. Wer nach einem Beweis gesucht hat, dass die Menschheit dem Untergang geweiht ist:

15_12_a

Und spätestens seit YouTube wissen wir, was Chipmunks sind… Böse. Zutiefst böse. Wenn ihre süssen kleinen Pfötchen nicht zu winzig wären, um den roten Knopf zu betätigen, wären wir schon längstens eine zerquetschte Mücke auf der Windschutzscheibe der Geschichte. Wenn Ihr mir nicht glaubt, seht selbst:

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